Monte Gordo - Sandalgarve

Badeurlaub in Monte Gordo an einem der schönsten Strände der Ostalgarve nahe der spanischen Grenze: Hotels & Ferienwohnungen, Camping, Strände, Restaurants, Radtouren, Golf, Casino, Ausflüge & Sehenswürdigkeiten, ...
Monte Gordo - Sandalgarve
  • Distrikt: Faro > Kreis: Vila Real de Santo António > Gemeinde: Monte Gordo
  • Bevölkerung: 3.308
  • Entfernungen: Faro Flughafen 61 km, Lissabon Flughafen 320 km

Monte Gordo, der bekannteste Urlaubsort in der Ostalgarve liegt an einem der schönsten Strände der Region unweit der spanischen Grenze. Der endlose, von Dünen geschützte Sandstrand und das besonders warme und flache Wasser im Golf von Cadiz machen den Ort besonders geeignet für einen Badeurlaub von Familien mit kleineren Kindern. Die flache Landschaft der Ostalgarve lädt ein zu ausgedehnten Radtouren,  und im Hinterland finden sich erstklassige Golfplätze zu beiden Seiten des Rio Guadiana.


Lage und Verkehrsanbindung

MOnte Gordo an der Mündung des Rio Guadiana

Monte Gordo ist eine Gemeinde (freguesia) im Kreis (concelho) von Vila Real de Santo António des Distriktes Faro (Algarve), der südlichsten Region Portugals auf dem europäischen Festland. Monte Gordo liegt direkt an der Atlantikküste am Golf von Cadiz unweit der Mündung des Rio Guadiana, der die Grenze der Algarve zum benachbarten Spanien bildet.

Über die Autobahn A22 (Ausfahrt 17) ist der Ort in wenigen Minuten zu erreichen. Die Nationalstraße EN125 von Tavira nach Vila Real de Santo António führt unmittelbar an Monte Gordo vorbei. Aus Spanien erreicht man den Ort über die Autobahn A49/E1 aus Richtung Sevilla über die Brücke bei Castro Marim. Der grenznahe Autobahnabschnitt der A22 kann kostenlos befahren werden. Die Haltestelle der einspurigen Bahnlinie Linha do Algarve, die von Lagos im Westen bis zur spanischen Grenze führt, liegt am nördlichen Rand des Ortes. Weit besser ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr mit den Buslinien der EVA Transportes.


Sport und Freizeit

Baden und Wassersport, Radtouren, Golf

Der Strandabschnitt von der Mündung des Rio Guadiana bis zum Beginn der Lagunenlandschaft der Ria Formosa bei Cacela Velha erstreckt sich über mehr als 10 Kilometer. Hauptattraktion für einen Urlaub in Monte Gordo ist der Strand Praia do Monte Gordo. Er ist ideal für Familien auch mit kleinen Kindern, denn er ist so breit und flach, dass es selbst für die Kleinsten hier sicher ist. Durch den von der Levante kommenden Ostwind ist das Wasser wärmer als im Westen der Algarve und angenehm zum Schwimmen oder umher paddeln. Die Strandfront ist übersät mit Strandbars, Kiosks und Restaurants vor dem Hintergrund des Casinos und der beiderseits emporragenden Hotel- und Appartement Komplexe.

Die Ostalgarve wurde erst spät für den Golfsport entdeckt. Inzwischen sind aber schon 6 Golfplätze in einem Umkreis von nur 15 km von Monte Gordo aus erreichbar, hinzu kommen drei weitere auf der spanischen Seite. Im Frühjahr ist Monte Gordo ist ein beliebter Ort bei Sportlern, die sich im milden Wetter der Algarve auf die Saison vorbereiten wollen und im Stadion der Nachbarstadt Vila Real de Santo António ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten vorfinden. Am östlichen Ortsrand liegt ein großer Campingplatz in einem mit Pinien bestandenen Areal, das sich bis ans Ufer des Rio Guadiana erstreckt. Das flache, mit Radwegen ausgestattete Gelände bietet sich für ausgedehnte Radtouren an - Fahrräder können in den meisten Hotels geliehen werden. Für Freunde des Glückspiels gibt es in Monte Gordo eines der drei von der Solverde Gruppe betriebenen Spielcasinos an der Algarve, die beiden anderen liegen in Vilamoura und Praia da Rocha.


Einkaufen und Gastronomie

Shops und Restaurants in Monte Gordo

Das Zentrum von Monte Gordo ist weitläufig mit flachen gepflasterten Bereichen und lädt ein zum Schlendern in den Seitenstraßen. An der Hauptstraße, die den Strand und die Promenade von der eigentlichen Ortschaft trennen, dominieren große Hotel- und Appartementgebäude das Bild. Dort reihen sich Läden, Boutiquen, Cafés, Restaurants und Bars aneinander.

Gegenüber finden wir eine breite offene Promenade mit Palmen und Sitzbänken und davor den endlos langen goldfarbenen Sandstrand mit zahlreichen Strandlokalen und Strandbars. Anders als an der Felsenalgarve sind diese noch nicht durch monotone Einheitsbauten verdrängt worden.

Wer ein besonderes gastronomisches Erlebnis sucht, dem empfehlen wir einen Abstecher nach Praia Verde wenige Kilometer westlich von Monte Gordo. Unterhalb der kleinen Feriensiedlung liegen mehrere bekannte Fischrestaurants.


Umgebung

Rio Guadiana, die Salzmarschen von Castro Marim und das spanische Andalusien

Die nächste größere Stadt ist Vila Real de Santo António am Rio Guadiana. Von dort lohnt sich ein Ausflug mit dem Boot auf diesem Grenzfluss zu Spanien.Weiter flussaufwärts liegt Castro Marim, dessen mächtige Burg weithin sichtbar ist. Die geschützten Salzmarschen um Castro Marim dienen nicht nur zur Gewinnung von Meersalz (Sal Tradicional), sondern sind auch ein Refugium für viele Vogelarten. Insbesondere im Frühjahr und Herbst sind sie ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Westlich von Monte Gordo liegt einer der schönsten Strandabschnitte der Ostalgarve, Praia Verde. Der Strand verdankt seinen Namen der dahinter auf einer kleinen Anhöhe liegenden Feriensiedlung, die geschützt in einem dichten Pinienhain liegt. Am Rande des Strandes finden sich einige ausgezeichnete Restaurants, die auch zahlreiche Gäste aus dem benachbarten Spanien anziehen. Weiter westlich, bei Cacela Velha, beginnt die einmalige Lagunenlandschaft der Ria Formosa, deren Inselkette sich bis nach Faro erstreckt. Von Tavira aus werden Bootstouren angeboten, um die Flora und Fauna dieses Biotops zu entdecken.

Die Lage unweit der spanischen Grenze bietet sich an für Ausflüge ins Nachbarland. Mit einer Fähre gelangt man ans spanische Ufer des Rio Guadiana mit der Ortschaft Ayamonte. Bis nach Huelva gelangt man über die Autobahn in weniger als einer Stunde, und bis nach Sevilla mit seinen prachtvollen Baudenkmälern sind es nur 150 km. Diese historische Stadt am Rio Guadalquivir ist auch von Tavira aus mit einem Bus der EVA Linie zu erreichen.


Geschichte

Monte Gordo: Vom Fischerdotf zum Hot Spot

Knapp 20 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami im Jahre 1755 wurde unter Führung des Premierministers, des Marquis de Pombal, in Rekordzeit eine neue Stadt am Rio Guadiana aus dem Boden gestampft, Vila Real de Santo António, um der lokalen Bevölkerung eine neue Heimat zu geben. Viele Fischer von Monte Gordo widersetzten sich jedoch dieser Zwangsumsiedlung und wanderten ins benachbarte Spanien aus.

Bis zu den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts blieb Monte Gordo ein verschlafenes Fischerdorf. Dann wurde dort eines der ersten Hotels an der Algarve erbaut, und die Nähe zu Spanien sowie der herrliche Strand beförderten die Entwicklung zu einem bedeutenden Ferienort.


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